Der Wagenbau

Die aktive Teilnahme mit einem eigenen Sujetwagen an Fasnachtsumzügen hat Tradition seit die Fröschenzunft Ebel überhaupt besteht. Bauten doch die Ebeler Fasnächtler bereits für die Fasnacht 1946 eine „Friedensgeige“ und ein „Atom-Auto“ und gestalteten in eigener Regie einen Umzug durch das Dorf Baar. Seither wurde beinahe jedes Jahr irgend ein Ereignis, sei es lokal, kantonal oder sogar international, mit einem originell gestalteten Fasnachtswagen nochmals an den Umzügen in Baar dem Publikum in Erinnerung gebracht. Öfters wurde auch an Umzügen in der Umgebung, in Uerzlikon, Horgen, Wädenswil, Zürich, Allenwinden und vor allem in Zug-Herti teilgenommen.

Jedes Jahr beteiligen sich zahlreiche Zunftmitglieder am Bau des oder besser der Wagen. Denn seit einigen Jahren werden die Sujets auf zwei Wagen verteilt, um so dem gewählten Thema noch mehr Ausdruck zu verleihen. Am Bau mitzuhelfen, sind alle Zünftlerinnen und Zünftler eingeladen, damit auch alle Talente wirkungsvoll eingesetzt werden können. Neben Handwerkern wirken Leute aus verschiedensten Berufsgattungen aktiv mit, um zu sägen, zu hämmern, zu kleistern und das Ganze letztendlich noch mit vielen Farben ins rechte Licht zu bringen. Frauen und Männer, Jugendliche, Berufstätige und Pensionierte helfen mit Begeisterung mit, dass jedes Jahr wieder eine Idee in einen spektakulären Wagen verwandelt werden kann.

Seit 1972 dürfen wir in der Werkstätte der Metallbaufirma Zehnder Söhne AG in der Baarermatte Gastrecht geniessen. Da stehen uns nebst genügendem, sogar geheiztem Platz auch Maschinen und Einrichtungen zur Verfügung. So ist es möglich, unter Leitung von Bauchef und künstlerischen Gestaltern das Optimum einzusetzen, um letztlich die eigene Begeisterung auf die Zuschauer am Strassenrand zu übertragen. Welche Sujets schon gebaut wurden, ist auf der Zunftchronik ersichtlich.

Haben wir Interesse geweckt? Hast du selber Lust, deine Fähigkeiten und Talente an originellen Fasnachtswagen umzusetzen? Wende dich an ein Vorstandsmitglied, oder noch besser, komm in der Vorfasnachtszeit beim Wagenbau vorbei. Jeweils an Mittwochabenden und an Samstagnachmittagen sind wir am Werken und freuen uns auf Verstärkung!